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MolukkenAmbonHaruku

Saparua, der Schmetterling

Lage

Die Bootsfahrt dauert ca. 45- 60 Minuten, von Tulehu (Ambon) nach Haria, den Hafen von Saparua.

Saparua heisst die kleine, östlich von Ambon gelegene Koralleninsel, mit der Form eines Schmetterlings. Sie wirkt ruhig, still, ja fast schon verschlafen.

Die Hauptstadt heisst Saparua „Town“ .

Es leben ca. 45`000 Menschen auf der ganzen Insel.

Viele Plantagen von Sago Palmen, Muskatnuss- und Nelkenbäumen befinden sich ausserhalb der Dörfer.

Die Erntezeit der Gewürznelken ist von August bis Januar.

 

Gewürze trocknen

Saparua-Town

Speedboothafen Tulehu

Fort Duurstede

Alte Wehrhaftigkeit

Bucht von Saparua

Traumstrände

   

Überall auf den Strassen und Gärten werden die Nelken auf Matten zum Trocknen ausgelegt. Während dieser Zeit liegt ein feiner Geruch der getrockneten Nelken in der Luft.

Mittwochs und Samstags sind „Markttage“ und die sonst verschlafene Stadt Saparua erwacht, zu hektischem Leben.

Frühmorgens beginnt das Treiben, Händler und Verkäufer der Nachbarinseln Haruku und Nusa Laut kommen und bereiten ihre Stände vor. Es werden verschiedene Arten von geräuchertem Fisch, Tüten mit Sago Paste und roter Palmzucker angeboten.

Am frühen Nachmittag ist das Treiben beendet und es kehrt in der Stadt wieder Ruhe ein.

Wetter, Klima

In den Molukken ist das Wetter anders als sonst in Indonesien.

Während der „Nass- Monsun Saison“, Juni bis August und Januar bis Februar (maximal Temperaturen bis 25 °C). ist das Meer rauer, unruhiger und die Unterwassersicht eingeschränkt.

Gute Zeiten sind während der „Trocken. Monsun Saison“, September bis Dezember, und März bis Mai ( maximal Temperaturen bis 30°C).

 Ausflugsziele

Ausserhalb Saparua Town befindet sich das alte Holländische Fort Duurstede (Benteng Duurstede). Vor ein paar Jahren hat man mit dessen Renovation begonnen.

Neben dem Fort kann man im Museum, die Geschichte der Rebellion von Thomas Matulessy , alias „Pattimura“ nachverfolgen.

Die Rebellion war eine  Reaktion auf die Rückkehr der Holländer, Nach einem Zwischenfall in Porto und Haria im Mai 1817, stürmte die Bevölkerung unter der Führung von Mattulessy das Fort und tötete alle anwesenden Menschen dort, ausser dem 6 jährigen Sohn des feindlichen Holländischen Kommandanten. Diese Rettung gab Mattulessy den Namen „Pattimura“, welcher „grosses, gütiges Herz“ bedeutet. Als die Holländer im Dezember 1817 eine Truppe Soldaten aus Jakarta schickten wurde Pattimura getötet. Der gerettete Junge nannte sich später „Van den Berg von Saparua“, seine Nachfolger tragen heute noch den Familiennamen.

Das Dorf Ouw, liegt 4 km südöstlich von Saparua. Dort befindet sich eine Töpferei, wo alles noch von Hand getöpfert wird, ohne Töpferscheibe.

Nahe dem Dorf Kulor, nordöstlich gelegen, gibt es einen „Flecken“ mit tropischen Urwald.

Ein weiteres Ausflugsziel auf Saparua ist Booi. Ein Dorf im Südwesten nahe bei Paperu. Man kann das Dorf nur zu Fuss über eine lange Treppe erreichen.

Nahe dem Dorf Paperu liegt geführt und geleitet unter Schweizer Führung.

das Ferien- und Tauchresort „Cape Paperu“.

Tauchen

Nahe bei „Cape Paperu“ befinden sich schöne Korallenriffe mit verschiedensten Arten tropischer Fische, Schnecken bis zu Schildkröten und Delphinen. Auch hat es ab und an Dougons (Seekühe) in der Bucht.

Geeignet für alle Makrofans, auch sehr interessant für Schnorchler.

Für Taucher, welche lieber „etwas“ grössere Fische sehen wollen sind die Tauchspots südlich der Insel Molana ein Paradies.

Nusa Laut

15-30 Minuten mit dem Boot entfernt von Cape Paperu liegt die Kleinste der 3 Inseln, Nusa Laut, ein Juwel.

Eine 24 km lange Küstenlinie mit wunderschönen Korallenriffen voll mit Marine life.

Lobster, Muränen, Barsche, Thunfische  und Makrelen bis hin zu den Haien.

Nusa Laut`s 14`000 Einwohner leben verteilt in 7 Dörfer. Die Insel selber ist geteilt mit einer kleinen Steinmauer. Die Menschen auf der einen Seite sind „Patalima“ und auf der anderen Seite „Patasiwa“. Auf jeder Inselhälfte wurde im 19 Jahrhundert eine Kirche erbaut.

Das Fort Beverwijk erinnert an die Holländer.

 

Beach auf "Nusa Laut"

Reiche Pflanzenwelt